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1.Männer - Spielberichte 2018-19

Tabellenposition: 11 Punkte: 7 Tore: 10-12

die Torschützen
1. Oliver Werner 3 Tore
2. Stefan Jentzsch 1 Tor

Sascha Tynchenko 1 Tor

René Schulze 1 Tor

Daniel Roos 1 Tor

Charlie Reichel 1 Tor

Michael Reißig 1 Tor

Fritz Schönbrodt 1 Tor

1/8 Finale TZ Bärenpokal: SV Roland Belgern - Conc. Schenkenberg 1:6 (1:1)

Aufstellung:
Forstmeier; Perkuhn; Pohl; Luther; Rinaldoni; Münnich (Tynchenko 46.min); Schulze; Posdzich(Jentzsch 70.min); Werner; Reißig (Welke 79.min); Reichel

Torschützen:
02.min 0:1 Posdzich; 13.min 1:1; 56.min 1:2 Reichel; 62.min 1:3 Reichel; 78.min 1:4 Werner; 81.min 1:5 Schulze; 90.min 1:6 Reichel

Bericht:
Auch zum Pokalachtelfinale präsentierte sich das Wetter mit sonnigen 25°C spätsommerlich, immerhin stand im Kalender bereits der 14.Oktober. Also beste Rahmenbedingungen für ein Fußballspiel, da sich zudem auch das Spielfeld in gutem Zustand zeigte. Der gastgebende Verein von Roland Belgern rangiert derzeit als Tabellenführer der Kreisliga Nordsachsen und war so schon ein ernst zu nehmender Widersacher in diesem Wettbewerb, aber welche Mannschaft ist im Pokal schon nicht ernst zu nehmen? Dennoch begleiteten die Concorden, als höherklassiges Team, die Favoritenrolle. Unter dieser Konstellation begann auch die Partie. Die Schenkenberger mit Ballbesitz und die Belgerner mit abwartender Haltung. Dass in solchen Spielen, mit tiefstehendem Gegner, ein frühes Tor förderlich ist, merkte Trainer Sven Roos bereits in der Kabine an. Die Spieler schienen aufmerksam zugehört haben, denn bereits nach 120 Sekunden zappelte der Ball im Netz der Gastgeber. Geburtstagskind Franz Posdzich, 18 Jahre, fackelte aus gut 16m nicht lange und schoß einfach mal aufs Tor. Dass der Torwart der Rolandstädter bei diesem Schuß(chen) nicht gerade brillierte, störte keinen Schenkenberger. Denn es stand 0:1 und viel schönere Momente kann es für den Jubilar an einem solchen Tag nicht geben. Die zweite Vorgabe des Trainers, gleich nachzuwaschen, schien dann an den Spielern vorbeigegangen zu sein. Gelegenheiten dazu gab es schon, so zum Beispiel nur 5 Minuten nach der Führung bei einem 18m-Schuß von Charlie Reichel der jedoch über den Querbalken pfiff. Oder in der 9.Minute ebenfalls nach einem Versuch aus der Distanz, als Oliver Werner die Kugel knapp neben den rechten Pfosten setzte. Bis zu diesem Zeitpunkt lief das Spielgerät ordentlich durch die eigenen Reichen. Beginnend in der Abwehr bis in die vorderste Spitze wurde das Spiel kontrolliert und bei Angriffsversuchen der Gastgeber wurde zeitig gestört. Jedoch nach 10 Minuten ließen die Concorden so peau a peau nach. Anstelle weiter mit Tempo über die Außenbahnen zu spielen wurde jetzt versucht durch die Mitte zu spielen. Doch hier standen die Belgerner engmaschig und konnten so Fehlpässe zu Konter nutzen. Und wie es im Fußball zumeist ist, nutzen die Gastgeber alsbald ihre erste Möglichkeit zum Ausgleich. 13 Minuten waren gespielt als die Schenkenberger mit einem missglücktem Paß einen Gegenangriff einleiteten, danach gleich mehrmals zu passiv verteidigten um so einem Belgerner Spieler einlud aus ca.25m zu schießen. Diese Geschenk nahm er dankend an, und es stand 1:1. Damit waren Chancen- und Spielanteile nichts als Makulatur. Angespornt von diesem Treffer sahen die Gastgeber nun ihre Chance. Immer wieder warteten sie auf Fehler der Concorden, welche sich nun stetig häuften, sodaß die Rolandstädter zu guten bis sehr guten Möglichkeiten kamen. Gleich mehrmals stand nun Dirk Forstmeier im Mittelpunkt des Geschehens. Wobei es zum Einen nicht schlecht ist wenn ein Akteur der Concorden gute Aktionen hat, doch wenn es wie in diesem Fall der eigene Torhüter ist, sind die Handlungen meistens nicht wie gewünscht in der Offensive. Und zum Anderen war er damit eine sichere Stütze, der den Rückstand verhinderte. So in der 18. Minute, als er aus Nahdistanz gerade noch die Hände hoch bekam und in Minute 23, als er wieder im Eins gegen Eins den Schuß reaktionsschnell parierte. Nach einer halben Stunde war er dann doch überwunden, erneut lief ein Spieler der Gastgeber, nach Fehler im Aufbauspiel, allein aufs Schenkenberger Tor um den Ball an ihm vorbei zu legen. Jedoch fehlte dem Schuß die Schärfe, sodass Tobias Pohl noch vor der Torlinie retten konnte. Die Kreisligisten schienen das richtige Rezept gefunden zu haben, denn die Concorden hatten zwar öfter den Ball, doch wirkten sie dabei ideenlos, fahrig und fast schon ängstlich. Zumindest wurde im letzten Drittel der ersten Halbzeit nichts mehr an Konterangriffen und Chancen zugelassen, womit sich Wogen etwas glätteten. Vielmehr hatte man selbst noch die Möglichkeit auf den zweiten Treffer, aber ein Freistoß von René Schulze verfehlte das Tor um Zentimeter. Die Halbzeitpause nutzten die Schenkenberger Trainer für taktische Änderungen. Dass hier das sogenannte glückliches Händchen bewiesen wurde zeigte dann der zweite Durchgang. Die Umstellungen griffen sofort, zudem wurde einfach, schnörkellos, zielstrebig und vor allem schneller gespielt. Sascha Tynchenko erwies sich hier als steter Anspielpunkt und Schaltstation. Und als die ersten Minuten im zweiten Abschnitt vorüber waren, spürte man, dass die Führung und gar die Entscheidung nur eine Frage der Zeit sein sollte. Denn Torchancen waren nun fast minütlich zu verzeichnen. 47.min Charlie Reichel allein vor dem Torwart-knapp vorbei, 49.min Kopfball Sascha Tynchenko-knapp vorbei, 51.min schneller Freistoß-Steckpass-Tor- Abseits, 54.min Direktabnahme Oliver Werner- drüber. Zwischendurch hatten die Gastgeber ihrerseits noch eine gute Aktion im Strafraum, aber Dirk Forstmeier hielt den scharfen Ball aus Nahdistanz geistesgegenwärtig. Die Führung der Rolandstädter wäre zu diesem Zeitpunkt zwar glücklich gewesen, hätte sie aber wahrscheinlich nicht gestört. Die Concorden ließen sich davon nicht aus der Bahn werfen und markierte nach 56 Minuten das fällige 1:2. Ein Zuckerpass von René Schulze aus dem Mittelfeld verarbeitete Charlie Reichel technisch gekonnt aus der Drehung mit dem erfolgreichen Torabschluß. Jetzt ließen die Schenkenberger nicht mehr locker und zogen ihr Spiel durch. Der Ball und Gegner lief nun nach den eigenen Vorstellungen. So fiel das Vorentscheidende 1:3 nach einem sehenswerten Spielzug über Christian Perkuhn, Oliver Werner und Sascha Tynchenko, der Charlie Reichel als Vollstrecker bediente. 62. Spielminute. Keine 2 Minuten später hätte sich der immer besser in Form kommende Michael Reißig belohnen können, doch allein vor dem Keeper setzte er den Ball an den Pfosten. Im Nachschuß traf Oliver Werner ins Netz, allerdings aus dem Abseits, also weiter 1:3. Besser klappte es in der 78. Minute, wo die Vorbereitung dem vorangegangenem Tor ähnelte. Hier setzte Michael Reißig den als Verteidiger eingewechselten Stefan Jentzsch in Szene, dessen scharfe Eingabe Oliver Werner direkt in den Maschen unterbrachte. 1:4, jetzt war der Drops gelutscht und die Gastgeber sehnten den Abpfiff herbei. Doch die Concorden kannten kein Erbarmen, stürmten weiter und bauten das Ergebnis aus. Das 1:5 steuerte René Schulze mit einem überlegten Linksschuß bei. Wurde sein ersten Versuch noch geblockt, fand der zweite Schuß den Weg ins Ziel, 81.min. Keine 2 Minuten später versuchte Sascha Tynchenko per Heber den Torwart zu überlisten, der jedoch seine Fingerspitzen noch rechtzeitig an den Ball bekam. Kurz vor dem Ende wollte es auch noch Maxime Rinaldoni wissen, ähnlich gefühlvoll wie zuvor René Schulze zirkelte er den Ball jedoch an den Innenpfosten. Dennoch trafen die Concorden noch zum 1:6. Charlie Reichel, der in diesem und in vorangegangenen Spielen, ob ausgelassenen Chancen, fast verzweifelte, belohnte seinen hohen Aufwand in diesem Spiel mit einem Hattrick. Dieses 1:6 war nach 45 Minuten nicht zu erwarten, dennoch war eine Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt Garant für den Einzug ins Viertelfinale.
(M.P.)


6.Spieltag: Conc. Schenkenberg - FSV Wacker Dahlen 2:0 (1:0)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Perkuhn; Rinaldoni; Roos; Schulze(Münnich 77.min); Posdzich; Werner; Reißig (Schönbrodt 66.min); Reichel(Luther 88.min)

Torschützen:
05.min 1:0 Reißig; 84.min 2:0 Schönbrodt

Bericht:
Eine prekäre Konstellation vorm 6. Spieltag, als die Schenkenberger den FSV Wacker Dahlen empfingen. Eine Heimpleite würde die Gäste, derzeit auf Rang 13, punktetechnisch gleichziehen lassen und zugleich den Abstand ans Tabellenmittelfeld, Zschortau 4 Zähler voraus auf Rang 6, vergrößern. Bei herrlich sonnigem Fußballwetter und einen bestens bespielbarer Platz war die Vorfreude auf dieses Spiel groß, was man auch gleich vom Anpfiff weg zu sehen bekam. Denn der Tatendrang der Concorden war deutlich zu erkennen, wodurch die Gäste gleich zum verteidigen gezwungen waren. Da sich aber immer wieder kleine Fehler ins Paßspiel einschlichen, verpasste man es Chancen zu kreieren. Von diesen Ungenauigkeiten ließen sich die Concorden jedoch nicht aus der Bahn werfen, so wurde das Tempo hochgehalten und die Zweikämpfe angenommen. Immer wieder war man einen Schritt eher am Ball als die Gäste, was das Selbstbewußtsein stärkte. So sollten die ersten Möglichkeiten auch nicht lange auf sich warten lassen. Monierten die Trainer in den vergangenen Spielen noch die schwache Chancenverwertung, zappelte an diesem Tag der Ball bereits mit dem ersten Torschuß im Netz. Es lief die 5. Spielminute als Außenverteidiger Maxime Rinaldoni über den linken Flügel eine Flanke in den Strafraum maß genau servierte und dort Michael Reißig fand, der das Spielgerät anvisierte und volley in den linken Winkel zirkelte. 1:0, endlich einmal eine frühe Führung, was die Schenkenberger weiter voran trieb. Die Gäste versuchten zwar zeitig das Aufbauspiel der Heimelf zu unterbinden, doch die Concorden fanden immer eine Lösung und erspielten sich so weitere Chancen. Die nächste Hochkarätige, in der 10. Minute. Ein schneller Spielzug über das Mittelfeld erreichte René Schulze, dessen Abschluß aus 16m der gute Dahlener Keeper gerade noch zur Ecke klären konnte. Der Eifer der Concorden war ungebrochen, wollte man doch schnell die Führung untermauern. Die nächste Möglichkeit dazu ergab sich in der 14. Minute. Charlie Reichel luchste den Dahlenern den Ball ab um den bisherigen Torschützen Michael Reißig auf die Reise zu schicken. Allein vor dem Gästetorwart verließ ihn die Konzentration, sodaß sein Schußversuch am linken Pfosten vorbei rollte. Ab Mitte der ersten Halbzeit verlagerte sich das Geschehen nach und nach in die Schenkenberger Hälfte. Hatten die Schenkenberger zunächst Vorteile in den Zweikämpfen, erwischten nun die Wackeren den ersten Ball, womit sie mehr Ballbesitz bekamen. Folgerichtig konnten die Gäste in der 25. Minute ihre erste Chance verbuchen, doch Marcus Henning zwischen den Schenkenberger Pfosten verhinderte den Ausgleich. Gehörte den Gästen in dieser Phase auch mehr Spielanteile, blieben die Concorden über Konter trotzdem gefährlich. So in der 30. Minute als Charlie Reichel im Umschaltspiel den Gästekeeper weit vor dem Tor sah, sein Heber jedoch am Außennetz landete. Nur 5 Minuten später bot sich dann sogar die beste Möglichkeit zum Ausbau der Führung. Doch Franz Posdzich versprang im Strafraum im Duell mit dem Torwart der Ball, sodaß der Winkel für einen Abschluß zu spitz wurde und es nur zur Eingabe genügte, diese wiederum war für Charlie Reichel zu steil um das das leere Tor zu treffen. Sollte sich das rächen? Denn noch vor der Pause hatten die Gäste zwei gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. Zunächst nach einem Eckball, als der Ball nur knapp am Pfosten vorbeistrich und danach nach einer Unstimmigkeit im Aufbauspiel wonach im Durcheinander im Strafraum gerade noch vielbeinig geklärt werden konnte. Die letzte Chance im ersten Abschnitte blieb wieder die Hausherren vorbehalten, erneut mittels Konter. Hier lief Michael Reißig allein aufs gegnerische Tor, wobei ihm im letzten Moment der Ball versprang, Halbzeit 1:0. Aufgrund der Chancenverteilung durchaus gerecht. Der zweite Durchgang verlief in der ersten Viertelstunde verhalten. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, sodaß keine Torraumszenen zu Stande kamen. Als eine Stunde verstrichen war, nahm die Partie wieder an Tempo zu. Auch hier zeigten, wie zu Beginn des Spiels, die Concorden mehr Zug zum Tor. Aber es waren nicht nur die Schenkenberger, die spielten. Auch die Gäste aus Dahlen trugen zu einem interessanten und schnellen Spiel bei. Jedoch fehlte es ihnen an Gelegenheiten. Taktisch gut eingestellt verhielten sie sich auf dem Platz und verlangten so eine hohe Konzentration. An dieser haperte es den Schenkenbergern, mit kurzer Ausnahme in der ersten Halbzeit, aber nicht. Entschlossen trat das gesamte Team von der Defensive bis in die Spitze auf und hatte so die entscheidenden Prozente Vorsprung, welche man jetzt mit der Vorentscheidung untermauern wollte. Die erste heikle Situation überstanden die Dahlener, als der Elfmeterpfiff, des insgesamt gute leitenden Schiedsrichters, nach einem Handspiel ausblieb. Nur kurze Zeit später kam Daniel Roos aussichtsreich zum Abschluß, doch sein Schuß flog über den Kasten. Keine 5 Minuten darauf war es dann Oliver Werner, der per Kopf keinen Druck auf den Ball bekam und so das 2:0 verpasste. Nachdem die Schenkenberger Trainer mit frischen Kräften zusätzlichen Schwung brachten, folgten Möglichkeiten in kurzen Abständen.73. Kopfball Charlie Reichel - zu schwach, 79. Linksschuß Charlie Reichel - Torwart fischt den Ball aus der kurzen Ecke, 83.Kopfball Daniel Roos - zu schwach. Als dann die 84.Minute angebrochen war, fiel dann doch Entscheidung. Der 17-jährige schier unermüdliche Franz Posdzich ließ seinen Gegenspielern auf Rechts keine Chance, als er den 18-jährigen Fritz Schönbrodt freispielte. Der A-Jugendtorjäger der letzten Saison bewies seinen Totinstinkt, als er mit seinem schwächeren Fuß einfach einmal abzog und ins lange Eck traf, 2:0. Die letzte Möglichkeit der Partie blieb dann den Gästen vorbehalten. In der Schlußminute erwischte Marcus Henning eine Flanke von links gerade noch mit den Fingerspitzen, sodaß der einschußbereite Dahlener Stürmer den Ball verpaßte. Im Nachsetzten klärte das Schenkenberger Abwehrkollektiv die Gelegenheit. So blieb, gegen einen der bisher besseren Gegnern, hinten die Null stehen und der 3-fache Punktgewinn zu Buche. Wie wichtig dieser Erfolg einzuordnen war, zeigt ein Blick auf das Tableau. Finden sich die Concorden nach diesem Spieltag zwar unverändert auf Platz 11 wieder, konnte der Abstand zum Zwölften und Dreizehnten auf 6 Punkte vergrößert werden und die Distanz zu Platz 6 gar auf 1 Punkt reduziert werden. Bevor es nun beim Tabellenschlußlicht SV Naundorf weiter um Punkte geht, wartet im Pokalachtelfinale der Tabellenführer der Kreisliga SV Roland Belgern auf die Concorden.
(M.P.)


5.Spieltag: SV Mügeln-Ablaß - Conc. Schenkenberg 1:0 (0:0)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Luther (Jentzsch 76.min); Rinaldoni; Roos; Schulze; Posdzich(Welke 83.min); Werner; Reißig (Perkuhn 62.min); Reichel

Torschützen:
76.min 0:1

Bericht:
Am letzten Septemberwochenende fuhren die Concorden bei sonnigen 14°C zum Auswärtsspiel nach Mügeln-Ablaß. Die Gastgeber hatten in dieser Spielzeit eine blütenweiße Weste, gewannen so all ihre Punktspiele. Und das gegen durchaus namenhafte Mannschaften wie Süptitz, Schildau und Wermsdorf. Somit waren die Concorden gewarnt. Entsprechend konzentriert ging man in die Partie, wobei die Konzentration nicht nur auf dem Gegner lag, sonder zusätzlich den miserablen Platzverhältnissen galt. Die erste Strafraumszene hatten die Gastgeber nach einem Eckball, welche die Concorden nach kurzem Durcheinander klärten. Damit hatten die Mügelner auch schon ihre letzte Möglichkeit im ersten Durchgang, denn fortan bestimmten die Schenkenberger den Takt. In der 5. Spielminute verzeichnete man so auch die erste gute Möglichkeit, als Oliver Werner in der Box zum Abschluß kam, aber keinen Druck auf den Ball bekam und so zur leichten Beute für den Torwart der Mügelner wurde. Und weiter waren es nur die Concorden, die am Fußballspielen interessiert waren. Die Gastgeber suchten ihr Heil ausschließlich mit Langholz, was die Schenkenberger Hintermannschaft aber nicht vor Probleme stellte. Vielmehr drangen die Concorden auf einen Torerfolg. Die nächste Möglichkeit dazu bot sich nach 14 Minuten als Charlie Reichel kurz vor dem Abschluß im letzten Moment vom Ball getrennt wurde. Die bis dato beste Möglichkeit ergab sich dann in der 18. Minute. Michael Reißig setzte sich über die rechte Seite energisch durch wonach sein Flankenball zunächst von René Schulze wegen eines Platzfehlers verpasst wurde aber bei Oliver Werner landete. Jedoch bekam auch er die hoppelnde Kugel nicht platziert, sodass sein Schuß über den Querbalken strich. Weiter, immer weiter hieß die Devise, denn man spürte, dass an diesem Tag etwas zu holen war. Auch wenn es schwierig war den Ball auf diesem Untergrund zu kontrollieren, gingen die Schenkenberger nicht von der spielerischen Linie ab. Die nächste Möglichkeit ergab sich aber zunächst aus einem ruhenden Ball nach 31 Minuten. Bei einem Freistoß in linker Angriffsposition aus ziemlich spitzem Winkel nahm sich René Schulze ein Herz und zirkelte den Ball direkt aufs Tor. Den Torschrei schon auf den Lippen spitzelte der Keeper der Mügelner den Ball gerade noch an den Pfosten. Den resultierenden Nachschuß setzte Charlie Reichel dann neben das Tor. In der jetzt besten Phase der ersten Halbzeit verzeichneten die Concorden keine zwei Minuten später die nächste Einschußmöglichkeit. Aber auch hier blieb der Erfolg aus, als Daniel Roos einen Eckball per Kopf zu schwach aufs Tor brachte. Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel blieb dann Franz Posdzich vorbehalten. Charlie Reichel setzte ihn gut in Szene, und als er seinen Bewachern auf und davon lief war nur noch der Torwart zu überwinden. Wobei "nur", auf diesem Platz nicht so einfach war, denn im letzten Moment versprang ihm der Ball, sodaß das Spielgerät den Weg neben das Tor nahm. So hieß es zur Pause 0:0, was den Gastgebern sehr schmeichelte. Verpaßte man in den letzten Spielen immer wieder den Beginn der zweiten Halbzeit, wollte man an diesem Tag ein anderes Gesicht zeigen. Und dies gelang. Weiter führten die Concorden Regie über das Spiel, womit die nächsten Möglichkeiten nicht lange auf sich warten ließen. 51.Minute Freistoß aus 18m, hier prüfte Yannick Schönberg mit einem platzierten Schuß den Mügelner Schlußmann, der aber seinen Kasten erneut sauber hielt. In der 65. Minute war dann der Keeper bei einem Schuß von René Schulze einmal überwunden, doch da stand den Mügelnern die Torbegrenzung zur Seite, als der Ball ans Lattenkreuz knallte. Sollte es heute nicht sein, oder war es Unvermögen? Es war schon sehr auffällig, dass zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt blieben. Die erste Unstimmigkeit in der Schenkenberger Hintermannschaft leitete dann die beste Phase der Gastgeber ein, als noch über eine vermeintliche Abseitsposition diskutiert wurde, lief das Spiel weiter wodurch die Mügelner zu ihrer ersten Chance kamen. Glücklicher Weise schlugen sie das Geschenk aus und zielten neben das Tor, 71.Spielminute. Diese Aktion brachte die Concorden aus der Bahn, und die Gastgeber verlagerten das Geschehen in die Schenkenberger Hälfte. Noch in der gleichen Minute erhielten die Hausherren einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Aber die Concorden hatten mit Marcus Henning einen sicheren Rückhalt, der den gefühlvoll getretenen Ball aus dem rechten Winkel fischte. Nun blieben die Mügelner dran und provozierten bei den Concorden Fehler. So führte die nächste Unstimmigkeit bei sichtlich nervösen Schenkenbergern zu einem erneuten Freistoß, diesmal in zentraler Position 18m vor dem Tor. So kam es, wie in einem schlechten Film. Ein eher harmlos geschossener Freistoß fand den Weg durch die Mauer hindurch ins Schenkenberger Netz. 1:0 das war nicht zu glauben, jegliche Bemühungen unbedeutend. Unglaublich, den Mügelnern genügten 5 Minuten um das Spielgeschehen auf den Kopf zu stellen. Die letzten Minuten wirkten danach völlig zerfahren, die Grundordnung wurde verlassen und es wurde eher kopflos agiert. Die vollzogenen Spielerwechsel brachten die Concorden auch nicht wieder in die Spur. Zwar hatte man den Weg Richtung Tor wieder gefunden, doch am Ende fehlte immer die letzte Aktion. Als kurz vor dem Ende noch zwei verheißungsvolle Chancen liegen gelassen wurden, stand die Niederlage fest. SCHLUSS, AUS, VORBEI, 0Punkte, 0:1 Tore. Ratlosigkeit, Wut und Enttäuschung im Schenkenberger Lager, scheiterte man doch mehr am eigenen Unvermögen als an der Mannschaft von Mügeln-Ablaß.
(M.P.)


4.Spieltag: Conc. Schenkenberg - SV Zwochau 2:2 (2:2)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Luther (Münnich 67.min); Rinaldoni(Schönbrodt 85.min); Roos; Schulze; Posdzich; Werner; Tynchenko (Jentzsch 61.min); Reichel

Torschützen:
19.min 0:1; 23.min 1:1 Reichel; 31.min 1:2; 43.min 2:2 Werner

Bericht:
Am 4. Spieltag war der SV Zwochau zu Gast in Schenkenberg. Die Historie sprach dabei nicht gerade für die Concorden, in 26 Aufeinandertreffen zog man bei 9 Siegen und 2 Unentschieden 15 Mal den Kürzeren. Trotz diese Bilanz wollte man dennoch das Heimspiel für sich entscheiden. Die zuletzt gezeigten Leistungen boten hierfür Hoffnung. Personell konnten die Trainer wieder nicht aus dem Vollen schöpfen, zudem ging Kapitän Tobias Pohl angeschlagen in die Partie. Doch ehe das Spiel angepfiffen wurde, stand noch eine Auszeichnung an. Herr Gernhardt vom Sächsischen Fußballverband ehrte nämlich Charlie Reichel für die Fair-Play Geste des Monats. Diese ereignete sich in einem Punktspiel der letzten Saison als Charlie Reichel einen Strafstoß zugesprochen bekam. Da es jedoch kein Foul war, informierte er der Schiedsrichterin darüber, worauf sie ihre Entscheidung zurücknahm und es so beim 1:1 blieb. Mit dem Appell zu Fairness wurde dann die Begegnung vom Unparteiischen freigegeben. Die Concorden waren gleich hellwach und steuerten bereits in der ersten Minute den Kasten der Gäste an, wo aber im letzten Moment Daniel Roos an Strafraumgrenze vom Ball getrennt wurde. Diese Angriffslust setzte sich kurze Zeit später fort. Franz Posdzich schickte Charlie Reichel auf den Weg, der allein vor dem Keeper den Ball jedoch links neben den Pfosten setzte. Den guten Beginn der Schenkenberger unterstrich die dritte Möglichkeit binnen 7 Minuten. Diesmal traf Franz Posdzich die falsche Entscheidung, als er im Sechzehner an Stelle abzuschließen den Nebenmann suchte, und so die Chance verstrich. Damit gehörte den Concorden ohne Zweifel die Anfangsphase, was Selbstvertrauen geben sollte. Jedoch trat ab der 15. Minute das Gegenteil ein. Anstatt weiter schnörkellos zu agieren, wurde jetzt zu kompliziert gespielt. Es häuften sich Fehlabspiele und falsche Entscheidungen, dennoch blieb man das bessere Team und hatte die nächste Möglichkeit. Oliver Werners Versuch es aus der aus der Ferne bereitete dem Zwochauer Schlußmann aber keine Probleme. Der erste Beitrag der Zwochauer nach 19 Minuten stellte dann den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Ein leicht abgefälschter Schuß aus ca. 25 Metern von Rechts legte sich noch schön auf den böigen Wind, sodass der Ball im hinteren Schenkenberger Toreck einschlug. 0:1, so kann Fußball auch funktionieren. Die Schenkenberger zeigten sich keines Falls geschockt, war man doch das bessere Team. Da aber bekanntlich nur Tore zählten, sollten dazu die Chancen nun auch noch genutzt werden. So geschehen 5 Minuten nach dem Rückstand. Ein Eckball landete am Fünfmeterraum wo Franz Posdzich im Gewühl den Ball erstocherte und Charlie Reichel bediente, der zum Ausgleich einnetzte. War jetzt der Knoten geplatzt? Die Antwort darauf hatten keine Minute später die Zwochauer. Nach einem leichtfertigen Ballverlust am Mittelkreis konterten sie erfolgreich bis in den Strafraum wo sie am glanzvoll reagierenden Marcus Henning aus Nahdistanz scheiterten. Dass dies erst die zweite Chance der Gäste war, hätte bei einem Gegentor wohl keinen interessiert. An dieser Möglichkeit war die Marschroute der Gäste erkennbar, in der Mitte die Räume eng halten und bei Ballgewinn die Kugel lang nach vorn. Dieser Plan schien erfolgreich, denn die Schenkenberger Hintermannschaft war damit, wenn auch nur partiell, schwer beschäftigt. So auch in der 31. Spielminute. Einen scheinbar harmlosen hohen Freistoß in den Sechzehner konnten die Concorden nicht kontrollieren, womit der Ball einen Zwochauer Spieler fand, der sich mit dem 1:2 bedankte. Damit waren die Bemühungen im Angriff der Concorden mit einfachen Mitteln egalisiert. Dieser Gegentreffer zeigte schon etwas mehr Wirkung, denn es dauerte bis 5 Minuten vor Ende des ersten Durchganges bis die Schenkenberger wieder Fahrt aufnahmen. Die Belohnung ließ aber diesmal nicht lange auf sich warten, denn schon die nächste Möglichkeit führte zum Ausgleich. Nach einen Einwurf fand der Ball den Weg zu Oliver Werner, der mit Übersicht und guter Schußtechnik aus 16 Metern links unten vollendete. Damit war der Pausenstand aktenkundig. Die Halbzeitpause schien den Schenkenbergern nicht bekommen zu sein, denn die zweiten 45 Minuten begannen ohne Tempo. Das kam der Spielweise der Gäste natürlich entgegen. So konnten sie den Ball leichter erobern. Wie zum Beispiel in der 50. Minute, als wieder ein leichtfertiger Ballverlust am Mittelkreis für Gefahr sorgte. Der Zwochauer Stürmer entwischte danach gleich mehreren Concorden als nur noch ein taktisches Foulspiel an der Strafraumlinie den Stürmer aufhalten konnte. In dieser Phase hatten die Concorden gleich zweimal Glück. Zum einen trudelte der Ball nach dem Schiedsrichterpfiff noch ins Tor und zum Anderen sah der Referee das Foul nicht als Notbremse. Damit ging es Vollzählig beim Stand von 2:2, der Freistoß brachte nichts ein, weiter. Dass die Concorden noch etwas im Köcher hatten zeigten sie, jedoch nur phasenweise und dann zumeist über die rechte Seite. Ihre beste Chance hatten die Concorden nach 55 Minuten. Als eben ein Angriff über Rechts und eine präzise Flanke den einlaufenden René Schulze erreichte. Seine sehenswerte Volleyabnahme vereitelte aber ebenso sehenswert der Zwochauer Keeper. Folgend konnten sich die Schenkenberger nicht mehr entscheidend durchsetzten. Viele Aktionen wirkten aufwendig, brachten aber wenig Ertrag, weil sich immer wieder Fehler einschlichen. Die Gäste blieben bei Standards so gefährlich, dass man hier immer mit einem Gegentreffer rechnen mußte. Fehlende bzw. falsche Zuordnungen machten es aber hier den Zwochauern teilweise zu einfach. Beinahe wäre solch ein Fehler auch bestraft wurden. Ein Eckball bekam einen Zwochauer Angreifer völlig blank am langen Pfosten, aber die Schenkenberger hatten einen gute Rückhalt zwischen den Pfosten, der den Kopfball parierte. So hatte die zweite Halbzeit, die spielerisch nicht an die Erste heranreichte, wenig an Chancen parat. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Unentschieden letztendlich leistungsgerecht war. Wäre es den Concorden gelungen im gesamten Spiel ein ähnliches Gesicht wie im ersten Abschnitt zu zeigen, hätte an diesem Tag die Bilanz gegen die Zwochauer verbessert werden können. Aber, hätte, hätte ..
(M.P.)


3.Spieltag: FSV Beilrode - Conc. Schenkenberg 0:3 (0:1)

Aufstellung:
Forstmeier; Schönberg; Pohl; Luther (Münnich 69.min); Rinaldoni; Schulze; Posdzich; Roos; Reißig (Jentzsch 80.min); Werner; Reichel

Torschützen:
33.min 0:1 Schulze; 85.min 0:2 Werner; 86.min 0:3 Roos

Bericht:
Nachdem in den beiden Auftaktpartien keine Punkte gesammelt werden konnten, standen die Concorden beim Auswärtspiel in Beilrode schon etwas unter Zugzwang. Da die Gastgeber aber ebenso erfolglos in die Saison starteten, war es auch für sie aus psychologischer Sicht nicht einfacher. Weil die Beilroder als Kontermannschaft bekannt waren, hieß die Marschroute zunächst gesichert zu stehen um nicht ins Verderben zu rennen. Diese Vorgabe wäre in der ersten Spielminute fast über den Haufen geworfen worden, als die Gastgeber nach einer Fehlerkette der Schenkenberger Hintermannschaft unbedrängt zum Abschluß kamen. Doch der Schuß von der Strafraumkante strich am linken Pfosten vorbei, Durchatmen im Lager der Concorden. Die Schenkenberger brauchten 10 Minuten um ins Spiel zu finden. Bis dahin fehlte bei Abspielen häufig die Präzision und bei den Laufwegen die richtige Entscheidung. Nun aber übernahm man auf dem Spielfeld nach und nach das Kommando. So lief der Ball nun häufiger mit wenig Kontakten durch die eigenen Reihen. Folgerichtig ergaben sich auch die ersten Möglichkeiten. René Schulze, diesmal wieder in der Offensive aufgestellt, sorgte mit seinem 16m-Schuß für erhöhtem Puls auf der Schenkenberger Bank, leider stich der Ball knapp am Pfosten vorbei. Damit war für Chancengleichheit gesorgt. Aber es dauerte nicht lange und die Schenkenberger gingen in dieser Kategorie in Führung. Nach 18 Minuten war es erneut René Schulze, der aus aussichtsreicher Position nur mit seinem schwächeren Fuß abschließen konnte und so den Beilroder Schlußmann nicht in Verlegenheit brachte. Keine zwei Minuten später erhielt Oliver Werner 12m vor dem Kasten das Spielgerät. Aber der holprige Rasen verhinderte den kontrollierten Abschluß, sodaß die Kugel über das Tor flog. Im Übrigen hatten die Spieler häufig mit den mangelhaften Platzbedingungen zu kämpfen. Denn auch in Beilrode hatte man mit dem sehr trockenen Sommer zu kämpfen und augenscheinlich dazu eine ungenügende Beregnungsanlage. Aber die Concorden ließen sich davon und von der bisherigen Chancenverwertung nicht aus der Bahn werfen. Immer wieder wurden die Räume für die Gastgeber sehr eng gestellt, so der Ball erobert und durch die Reihen bis in die Spitze gespielt. Es sollte also nur eine Frage der Zeit für einen Erfolg werden. In der 33. Minute war diese Zeit erreicht, und die Concorden konnten die fällige Führung bejubeln. Einen Einwurf von Yannick Schönberg verlängerte Oliver Werner per Kopf zentral vor das Tor, wo René Schulze in seinem dritten Versuch sehenswert per Direktschuß in die Maschen traf. Chancenlos hier der Keeper der Beilroder. Und die Concorden blieben am Drücker und ließen den Gastgebern keinen Platz zur Entfaltung. Beinahe hätten die Schenkenberger die knappe Führung noch vor der Halbzeitpause ausgebaut, doch zum wiederholten Male vereitelte ein Platzfehler eine gute Möglichkeit. Auch diesmal, in der 44.Minute, war es der spielfreudige René Schulze der zum Abschluß kam. Nach dem Seitentausch kamen die Ostelbier erwartungsgemäß mit mehr Offensivbemühungen. Doch sie versuchten dies meist mit langen und hohen Bällen auf ihre Stürmer. Die waren aber bei Maxime Rinaldoni und Yannick Schönberg abgemeldet. Gerade Letztgenannter hielt seinen großen und kräftigen Gegenspieler immer wieder in Schach, sodaß dieser seiner Mannschaft in diesem Spiel keine Hilfe war. So hatten die Concorden wieder die nächste Möglichkeit. Einer punktgenauen Flanke konnte Franz Posdzich aus Nahdistanz mit dem Kopf aber wenig Druck verleihen, womit der Torwart keine Mühe hatte den Ball zu halten, 55. Minute. Zu diesem Zeitpunkt spürte man, daß ein weiterer Treffer der Concorden dem Spiel Sicherheit geben würde, könnte doch eine unglückliche Aktion die Partie auf den Kopf stellen. Nach 65 Minuten wäre es mit der zweiten Torchance der Beilroder, die Erste nach 40 Sekunden bereits erwähnt, fast so weit gewesen. Aber ein Schuß aus guter Position im Strafraum ging deutlich über die Querlatte. Vermutlich waren auch hier die Platzverhältnisse entscheidend. In den letzten 20 Minuten nahm die Partie dann nochmals richtig Fahrt auf. Zunächst unrühmlich, denn Abwehrchef Tobias Pohl erhielt aus Frust ein Ellenbogenschlag ins Gesicht, was selbstverständlich die rote Karte für den kurz zuvor eingewechselten Beilroder nach sich zog. Folgend also Zehn gegen Elf. Daß dies aber nicht automatisch eine Garantie für den erfolgreichen Ausgang ist zeigte das letzte Heimspiel. Somit galt es mit voller Konzentration zu agieren und mit einem weiteren Treffer die Weiche Richtung Sieg zu stellen. Mit näherrückendem Spielende beobachtete man eine erhöhte Aufmerksamkeit, keiner wollte nun einen Leichtsinnsfehler begehen und sich so womöglich um den verdienten Lohn zu bringen. Dies gelang, denn die Beilroder wurden nicht mehr gefährlich. Vielmehr wollten die Schenkenberger die Entscheidung. Zunächst ein Warnschuß vom eingewechselten Florian Münnich, den der Beilroder Keeper mit den Fingerspitzen über das Tor spitzelte. Dann mit der Entscheidung. Stefan Jentzsch, auch frisch auf dem Feld, hämmerte einen Flankenball von der rechten Seite quer durch den halben Strafraum, wo an der 5-Meterraumkante Torjäger Oliver Werner seinen Schädel Richtung Tor hielt. Den scharfen Kopfball konnte der Schlußmann dann nicht mehr halten, 0:2 85. Minute. Dies löste natürlich den Druck, jetzt hätte das Spiel wohl noch Stunden gehen können. Von dieser Euphorie getrieben setzten die Schenkenberger die Gastgeber weiter unter Bedrängnis. So wurde keine Minute nach dem letzten Treffer die Kugel erobert und Daniel Roos, in für ihn ungewohnter Position, bedient. Der ausgepuffte Defensivspezialist wähnte den Torwart etwas zu weit vor seinem Kasten, was ihn zu einem Heber hinreißen ließ. Der Mut wurde belohnt und der Ball fand so aus ca. 25m das richtige Ziel, 0:3. So hieß auch der Endstand nach dem Abpfiff der gut leitenden Schiedsrichterin, welche sich auch nie von den aufgebrachten Gastgebern verunsichern ließ. Die Erleichterung über den ersten Sieg stand den Concorden förmlich ins Gesicht geschrieben. Doch auch die kommenden Aufgaben werden nicht leichter, gastiert doch der "Angstgegner" aus Zwochau am kommenden Wochenende in Schenkenberg.
(M.P.)


2.Spieltag: Conc.Schenkenberg - SC Hartenfels Torgau 2:6 (2:3)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Schulze; Perkuhn (Schönbrodt); Posdzich; Münnich; Roos (Reißig); Werner; Tynchenko; Reichel

Torschützen:
10.min 0:1; 25.min 1:1 Tynchenko; 37.min 1:2; 42.min 2:2 Werner; 44.min 2:3; 75.min 2:4; 88.min 2:5; 93.min 2:6

Bericht:
Nach dem verpatzten Saisonauftakt in Zschortau, wollte man im ersten Heimspiel gegen den selbsternannten Meisterkanditaten die ersten Punkte einfahren. Personelle Sorgen insbesondere in der Verteidigung galt es dabei zu überwinden. Hochmotiviert mit einer positiv veränderten Körpersprache begann das Spiel. Bereits in der ersten Spielminute hatten die Concorden den Torschrei auf den Lippen, doch Charlie Reichel scheiterte aus Nahdistanz nach toller Vorarbeit von Franz Posdzich am Torgauer Keeper. Beide Mannschaften hielten nichts vom Taktieren und spielten nach vorn, sodass sich die Abwehrreihen nicht über lange Weile beklagen brauchten. Ein erster Treffer, für welche Mannschaft auch immer, lag so zu diesem Zeitpunkt in der Luft. In der 10. Minute war es so und der Ball lag im Netz, aus Concordensicht leider im Falschen. Ein Freistoß der Torgauer nahe der Eckfahne fand seinen Abnehmer im Fünfmeterraum, der völlig blank keine Mühe hatte zu treffen. 0:1, neuer Spielstand alte Schwäche bei Standards. Dieser Rückstand hinterließ keine Spuren, denn die Concorden blieben weiter am Drücker und beschäftigten die Gäste. Nach 20 Minuten konnte dann die nächste Möglichkeit notiert werden. Ein Spielzug über Charlie Reichel und Sascha Tynchenko rettete der Schlußmann der Torgauer gerade noch zur Ecke. Und auch der folgende Eckball wurde gefährlich, als Franz Posdzichs Kopfball nur knapp das Ziel verfehlte. So kamen die Schenkenberger dem Ausgleich immer näher. In der 25. Minute war es dann soweit. Ein Diagonalpass von René Schulze fand Sascha Tynchenko, der das Spielgerät technisch gekonnt behandelte, in den Strafraum eindrang und zum 1:1 abschloß. Auch danach blieben die Concorden taktangebend, wobei die Torgauer in der Spitze gefällig spielten aber gut bewacht waren. So kam ein Pfostenschuß der Elbestädter in der 30. Minute eigentlich aus dem Nichts. Kurz darauf waren die Concorden dem Führungstreffer sehr nah. Der gut aufgelegte Sascha Tynchenko bediente an der 16er Kante Charlie Reichel, dessen Schuß aber vom Torwart entschärft wurde. Anders die Gäste, denn sie nutzten ihre wenigen Möglichkeiten eiskalt. Nach einem Abstimmungsfehler in der Schenkenberger Hintermannschaft bedankte sich ein Torgauer so mit dem 1:2. 37 Minuten waren da gespielt. Die Concorden ließen nicht die Köpfe hängen und drangen auf den erneuten Ausgleich. Hielt der Keeper der Torgauer noch einen 30m Freistoß von René Schulze sehenswert, war er aber gegen ein Geschoß von Oliver Werner machtlos. Von Daniel Roos gut in Szene gesetzt jagte er den Ball vom linken Strafraumeck in den Winkel. Der Jubel war gerade verklungen da feierten aber schon wieder die Gäste. Unter gütiger Mithilfe des Unparteiischen, der ein klares Stürmerfoul nicht ahndete, tauchte ein Torgauer Spieler allein vor Marcus Henning auf, der den 2:3 Pausenstand nicht verhindern konnte. Eine turbulente erste Halbzeit sollte aber im zweiten Durchgang nochmals getoppt werden, leider nicht in sportlicher Hinsicht. Nachdem die Concorden ordentlich aus der Pause kamen, war man dem Ausgleich nah. In der 54. Minute wurde Charlie Reichel hinter die Abwehrreihe geschickt, sodass er allein auf das Torgauer Tor zulief. Der Keeper der Gäste entschloss sich den Schenkenberger Stürmer aufzuhalten, und das mit jedem Mittel. So rauschte er mit seinem massigem Körper heran um den Concorden aufzugabeln. Hierzu nahm er jede Verletzung von Charlie Reichel in Kauf. Glücklicher und zugleich wundersamer Weise überstand der Gefoulte diese rüde Attacke ohne Schäden und konnte die Partie, jedoch mit Kopfschmerzen, fortsetzten. Warum der Schiedsrichter zögerte für diese Notbremse die rote Karte zu geben wird wohl sein Geheimnis bleiben. Der Innenraumverweis des aufgebrachten Co-Trainers Michael Pruchnik, der den Keeper zur Rede stellen wollte, warum er eine schwere Verletzung in einem Kreisligaspiel provozierte, war zwangsläufig. Fortan die Concorden also über ein halbe Stunde in Überzahl. Da sollte doch der Ausgleich gelingen. Zunächst mußten aber die Concorden verletzungsbedingt wechseln, was etwas Sand ins Getriebe brachte. So blieben viele Aktionen Stückwerk. Zudem zogen sich die Torgauer zurück, einzig ihre verbliebene Sturmspitze stiftete nach langen Bällen für Unruhe. Doch zunächst die Concorden, oder besser der Schiedsrichter. Denn als erneut Charlie Reichel auf Reise geschickt wurde, erkannte er eine Abseitsstellung, was er für sich exklusiv hatte. Genau wie in der nächsten heiklen Szene, nun bereits in der 75.Minute. Wieder erkannte er ein Stürmerfoul nicht, sodass die Torgauer wie kurz vor der Pause trafen und gar auf 2:4 erhöhten. Nun stellten die Schenkenberger komplett auf Offensive, um eine Niederlage abzuwenden. Dies bot den Gästen trotz Unterzahl zwar Lücken für Konter, aber das Risiko wollte man gehen. In der 80. Minute schien sich es auch auszuzahlen. Der eingewechselte Michael Reißig drang in den Strafraum ein und konnte nur durch ein hörbares Foul gestoppt werden. Elfmeter, dachte die Vielzahl der Beteiligten. Aber der entscheidende Mann in schwarzer Kleidung nicht, unglaublich. Jedoch allein den Schiedsrichter verantwortlich zu machen wäre zu einfach. Denn selbst fehlte es in der 2. Halbzeit insgesamt an Durchschlagskraft. Daß der Sonntag dann noch gänzlich vermiest wurde, dafür sorgten noch zwei weitere Gegentreffer nach Konterangriffen in der 88. und 93. Minute. Somit bekamen die Concorden in Überzahl sage und schreibe drei Tore eingeschenkt. Das 2:6 Endergebnis spiegelt wahrhaftig nicht das Geschehen wieder, steht aber letztendlich auf dem Formular.
Auf die unsportlichen Ausführungen jeglicher Art der Torgauer Spieler und Trainer verzichte ich in diesem Bericht absichtlich.
(M.P.)


1.Spieltag: SG Zschortau - Conc.Schenkenberg 3:1 (1:0)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Schulze; Rinaldoni; Posdzich; Münnich (Luther); Roos; Reißig (Tynchenko); Reichel; Schönbrodt (Jentzsch)

Torschützen:
17.min 1:0; 61.min 2:0; 94.min 2:1 Jentzsch; 95.min 3:1

Bericht:
Zum Punktspielauftakt reisten die Concorden nach Zschortau zum letztjährigen Kreisligameister und Aufsteiger in die Nordsachenliga. Wahrlich gibt es dankbarere Auftaktpartien als gegen einen hochmotivierten Liganeuling. Trotzdessen wollten die Schenkenberger die Punkte entführen auch wenn die Gastgeber mit ehemaligen bezirksligaerfahrenen Kickern gespickt war. Erwartungsgemäß begann der Aufsteiger mit dem Anpfiff forsch, doch die Concorden hatten die richtigen Mittel und übernahmen die Spielkontrolle. So konnte die erste Torchance bereits nach vier Minuten notiert werden. Ein satter Schuß von Daniel Roos aus 20m strich jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Die Zschortauer lauerten stets auf Fehler, was sie in der zehnten Spielminute beinahe zum Erfolg nutzten. Doch Marcus Henning zwischen den Pfosten parierte den Ball bravourös, nachdem ein Zschortauer Spieler allein vor ihm auftauchte. Vorangegangen war ein leichtsinniger Ballverlust der Schenkenberger Hintermannschaft an der Strafraumkante. Folgend waren die Concorden spielbestimmend, jedoch spürte man in den Aktionen eine gewisse Nervosität. Kleine Unstimmigkeiten und Unruhe stiftende Zschortauer ließen das Spiel immer wieder stocken. In dieser Phase, als eigentlich keine Gefahr von den Gastgebern ausging, konnten sie in der 17.Spielminute den Führungstreffer markieren. Ein in den Strafraum hoch und lang hereingebrachten Freistoß vollendete ein Zschortauer ungehindert im Tor. Mit dem Rückstand schien sich die Anspannung der Schenkenberger zu lösen. Doch nun ging es gegen eine massive Defensive, denn die Gastgeber wollten fortan bloß noch verwalten. So waren es die Concorden, die sich Möglichkeiten erspielten. Zunächst vereitelte der Schlußmann der Zschortauer einen Fernschuß von Florian Münnich, ehe in der 23.Minute Michael Reißig nach einer Flanke völlig freistehend aus Nahdistanz den Ausgleich verpaßte. Danach verteidigten die Gastgeber geschickt, sodaß das spielerische Übergewicht der Concorden sich nicht in Chancen ausdrückte. So war es erneut ein Fernschuß, diesmal von Yannick Schönberg, der für Gefahr sorgte. Aber auch hier war der Keeper auf der Höhe, und lenkte den Ball um den Pfosten. Das war es dann auch für die erste Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wollten die Schenkenberger mit Tempo zum Erfolg kommen. Doch die Zschortauer zeigten sich clever und routiniert. Die kleinste Spielunterbrechung wurde nun immens ausgedehnt. Zudem wurden Foulspiele provoziert um Zeit von der Uhr zu bekommen. So kamen die Concorden nicht ins Spiel und konnten so ihr Vorhaben nicht umsetzen. Schlimmer noch, denn der dritte Torschuß der Zschortauer führte nach einem Standard zum 2:0. Ein Eckball wurde unglücklich geklärt, sodass der Ball genau vor einem Zschortauer Spieler landete, der ungehindert einschoß. Ratlosigkeit aber keine Resignation im Schenkenberger Lager, waren doch noch 30 Minuten zu spielen. Die Chance zum Anschlußtreffer bot sich auch gleich, als eine der seltenen Kombinationen aus dem Mittelfeld René Schulze erreichte. Der sich gegen seinen Bewacher gut durchsetzte und nur durch ein Foulspiel aufgehalten wurde. Dachten die Schenkenberger, denn der Elfmeterpfiff blieb aus. Warum, war in dieser Szene nicht verständlich. Zudem hätte es auch die rote Karte nach sich gezogen. Weiter steuerten die Schenkenberger das Gehäuse der Gastgeber an, doch für Torgefahr sorgten die Anstrengungen wenig. Fehlendes Tempo und die taktisch falschen Mittel kamen den konditionell sichtlich angeschlagenen Zschortauern entgegen. So dauerte es bis zur 75. Minute ehe ein Eckball für Aufregung sorgte. Denn den Abschluß von Franz Posdzich rettete ein Zschortauer gerade noch so, oder auch nicht? Nach dem Spiel gab nämlich selbiger Spieler zu, dass der Ball hinter der Linie war. Zu spät. Die Schlußphase wurde dann noch einmal hitzig, weil die Zschortauer nur noch am eigenen Strafraum verteidigten um den Ball weg zu bekommen. Ein Treffer für die Schenkenberger lag hier mehr als in der Luft, doch richtige Chancen fehlten, da immer ein gegnerischer Fuß dazwischen war. Bis kurz vor dem Ende, als Charlie Reichel allein vor dem Torhüter auftauchte, der etwas ungestüm mit den Füßen voraus verteidigen wollte und so mit dem Schenkenberger kollidierte. Hier ertönte plötzlich der Elfmeterpfiff, was ebenso zweifelhaft war, wie der ausgebliebene Pfiff aus der 75. Minute. Nichtsdestotrotz Strafstoß. René Schulze, als sicherer Schütze bekannt, nahm sich die Kugel und .. hämmerte sie über den Querbalken. Die letzte Hoffnung dahin. Keineswegs, denn in der 93. Spielminute lag der Ball dann doch endlich im Netz. Stefan Jentzsch schaltete nach einem Eckball am schnellsten und bugsierte das Spielgerät zum Anschlußtreffer. Noch zwei Minuten auf der Uhr, denn das Zeitschinden entging dem Referee nicht. Doch der folgende Anstoß besiegelte die Auftaktpleite. Als die Schenkenberger den Anstoß gleich attackieren wollten liefen sie in die Falle, denn vom Punkt spielte der Zschortauer Stürmer den Ball gleich nach vorn auf dem Flügel. Der Läufer allein auf weiter Flur brachte die Flanke punktgenau ins Zentrum, wo sein Mitspieler freistehend einschob. Damit standen die Concorden, nach einem Spiel mit gefühlten 80% Ballbesitz, mit leeren Händen da. Im Fußball zählen eben doch nur Tore.
(M.P.)


1.Runde TZ-Bärenpokal: SV Laußig 51 - Conc.Schenkenberg 0:13 (0:5)

Aufstellung:
Forstmeier (Henning); Posdzich; Pohl; Rinaldoni; Münnich; Roos; Reichel; Huth, Reißig (Jentzsch); Schönbrodt (Hempel); Werner

Torschützen:
3x Schönbrodt; 2xWerner; 2x Huth; 2xPosdzich; 2xJentzsch; Rinaldoni; Hempel

Bericht:
Zum zweiten Pflichtspiel der Saison fuhren die Concorden nach Laußig, um im TZ-Bärenpokal eine Runde weiter zu kommen. Unterschätzen wollte man den Absteiger der letzten Saison keines Falls, sollte doch eine Pokalüberraschung vermieden werden. Dennoch begannen die Schwarz-Gelben mit einer offensiven Ausrichtung. Somit konnte die ersten beiden Möglichkeiten bereit nach vier Minuten notiert werden. Zunächst konnten die Gastgeber einen Kopfball von Charlie Reichel ins Toraus klären, der resultierende Eckball erreichte Florian Münnich, welcher ebenfalls per Kopf das Ziel knapp verfehlte. Aber die Laußiger versteckten sich keines Wegs und hatten im Gegenzug die Einschußmöglichkeit, doch Dirk Forstmeier hielt in guter Manier. An der Ausrichtung der Schenkenberger änderte diese Situation nichts, vehement wurde der Kasten der Laußiger angesteuert. So ließ die nächste Chance der Concorden nicht lange auf sich warten. Sieben Minuten waren vorüber als Eric Huth allein vor dem gegnerischen Keeper auftauchte, jedoch das Spielgerät um Zentimeter verpasste. Besser machte er es kurze Zeit später, als er einen präzisen Rinaldoni Freistoß in die Maschen köpfelte. Bereits nur eine Minute danach stellten die Concorden schon die Weiche in Richtung Achtelfinale. Denn nach dem 2:0 durch Olli Werner gingen die Köpfe der Gastgeber sichtlich nach unten. Nachdem Fritz Schönbrodt auf dem Weg zum Tor vom letzten Mann der Laußiger gefoult wurde, schaltete der Torschütze schnell indem er sich den trudelnden Ball schnappte und im Eins gegen eins mit dem Torwart die Ruhe behielt und einschob. Nun entwickelten die Concorden einen immensen Druck, was die Gastgeber nur zum Hinterherlaufen zwang. Folgerichtig das 3:0, eine Eingabe von Franz Posdzich nutze hier Fritz Schönbrodt aus Nahdistanz. Auch in der Trinkpause, das Thermometer zeigte 30°C, konnten die Laußiger keine neue Kraft schöpfen. Die Concorden ließen nicht nach und blieben hungrig, konnten so alsbald auf 4:0 erhöhen. Ein Steckpass des agilen Charlie Reichel erreichte Fritz Schönbrodt, der in Stürmermanier erfolgreich vollendete, 25.Spielminute. Nach 33 Minuten tauchten die Laußiger das zweite Mal, es sollte das letzte Mal in diesem Spiel gewesen sein, vor dem Gehäuse der Schenkenberger auf. Dirk Forstmeier zwischen den Pfosten hielt den 18-Meterschuß erwartungsgemäß. Kurz darauf wieder die Concorden am Drücker, Franz Posdzich startete mit dem Ball von der Mittellinie und umkurvte die Laußiger Spieler wie Slalomstangen, um zum 5:0 Halbzeitstand zu vollenden. Nach dem Seitenwechsel blieben die Schenkenberger ihrer Linie treu und zogen gnadenlos ihr Spiel durch. Bereits 120 Sekunden nach Wiederanpfiff vereitelte Fritz Schönbrodt einen Lopp von Eric Huth aus dem Mittelfeld per Direktabnahme aus 18 Metern in den rechten Zapfen. Und kaum war der Ball wieder freigegeben zappelte er erneut im Laußiger Netz. Oliver Werner brauchte nach feiner Vorarbeit von Charlie Reichel aus Nahdistanz nur noch einzuschieben. Und auch am nächsten Treffer war Charlie Reichel maßgeblich beteiligt. Seinen maßgenauen Pass verwertete Maxime Rinaldoni zum 8:0, 60.Minute. Danach verging wieder keine Minute und die Schenkenberger jubelten erneut. Der langzeitverletzte Stefan Jentzsch belohnte sein engagiertes Auftreten mit einem Tor, als er einen Fehlpaß des Keepers abfing, seinen Gegenspieler umkurvte und auf 9:0 erhöhte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnten die Laußiger einen schon Leid tun, sie waren schlichtweg überfordert und schafften es kaum aus der eigenen Spielhälfte. In den folgenden 20 Minuten ließen es die Schwarz-Gelben in Sachen Chancenverwertung etwas schleifen, was natürlich ob des Zwischenstandes zu verschmerzen war. Die Treffsicherheit zeigte sich dann wieder zehn Minuten vor dem Ende, mit drei Toren innerhalb von drei Minuten. Den Torreigen eröffnete Eric Huth mit einem harten Geschoß in die Maschen aus spitzem Winkel. Fast eine Kopie dieses Treffers gelang 60 Sekunden später Franz Posdzich. Weitere 60 Sekunden danach trug sich zum wiederholten Male Stefan Jentzsch in die Torschützenliste ein. Sein Seitfallzieher nach Flanke von Maxime Rinaldoni avancierte dabei zum wohl schönsten Treffer der Begegnung. Den Schlußpunkt der einseitigen Partie markierte der eingewechselt Sascha Hempel mit einem trockenen Schuß von der 16-Meterkante. Letztendlich stand ein 13:0 für die Schenkenberger auf dem Spielberichtsbogen, womit die nächste Runde des TZ-Bärenpokals erreicht war. Am Rande bemerkt, war dies der höchste Pflichtspielsieg seit den Aufzeichnungen aus dem Jahr 1991. Nun gilt es nicht in Träumereien zu verfallen, denn trotz des deutlichen Abschneidens wird im Ligaalltag ein anderer Wind wehen.
(M.P.)


Ausscheidungsrunde TZ-Bärenpokal: Conc.Schenkenberg II - Conc.Schenkenberg 0:5 (0:2)

Aufstellung:
Forstmeier; Posdzich; Schulze; Perkuhn (Schönbrodt); Bachmann; Roos; Huth; Rinaldoni; Werner; Reichel; Tynchenko

Torschützen:
2xReichel; Tynchenko; Schönbrodt; ET

Bericht:
Als erste Aufgabe in der Saison 2018-19 stand der TZ-Bärenpokal auf dem Programm. Für die meisten teilnehmenden Teams wird vor einer Spielzeit gern dieser Titel als Ziel ausgegeben, ist er doch mit wenigen Spielen zu erreichen. Bei den Concorden hielt man, entgegen der vorangegangenen Spielzeiten, den Ball flach. Zu groß waren die zurückliegenden Enttäuschungen. Die Auslosung bescherte dem Verein ein vereinsinternes Aufeinandertreffen der ersten und zweiten Mannschaft. Bereits im Jahr 2012 kam es im Kreispokal zu dieser Konstellation, damals siegte erwartungsgemäß die erste Garnitur mit 3:0. Über den Sinn solcher Duelle läßt sich wahrhaftig streiten, doch letztendlich hat das Los darüber entschieden. Gleiches Schicksal ereilte übrigens den Nachbarverein aus Delitzsch, wo sich beide Herrenteams der Eisenbahner duellierten. Im Schenkenberger Lager konnte man rein Personell gesehen über das Los schon froh sein, denn die Urlaubszeit hinterließ zu diesem Zeitpunkt noch große Lücken im Kader. Durch Spieler der Alten-Herrenmannschaft wurden diese Lücken aber gestopft. An einen überraschenden Ausgang glaubte im Verein wohl keiner, doch wollte sich die Reserve ordentlich verkaufen, dazu sich einige Akteure für die Erste empfehlen. In den ersten zehn Minuten gelang das eindrucksvoll, denn das unterklassige Team hatte Vorteile. Aber eben nur in der Anfangsphase. Danach wurde die Erste ihrer Favoritenrolle gerecht. Ohne zu brillieren bekam man die Partie in den Griff und führte zur Halbzeit mit 2:0. Auch der zweite Durchgang war für kommende Aufgaben wenig aufschlußreich. Außer vielleicht, daß man in Sachen Torabschluß an der Effektivität arbeiten muß. So stand nach 90 Minuten ein 5:0 zu Buche. Als Torschützen trugen sich zwei Mal Charlie Reichel und jeweils einmal Sascha Tynchenko und Fritz Schönbrodt bei einem Eigentor ein. In den nächsten Wochen wird so mancher Akteur wieder auf dem Trainingsplatz zu begrüßen sein, damit die Saison für beide Herrenmannschaften in Schenkenberg problemlos über die Bühne gehen kann.
(M.P.)


Testspiel 08.08.2018: Conc.Schenkenberg - Leipzig Lindenau 0:3 (0:0)

Aufstellung:
Henning; Bachmann; Schulze; Perkuhn; Huth; Rinaldoni; Münnich; Posdzich; Reichel; Werner (Tynchenko)

Torschützen:
Fehlanzeige

Bericht:
Unter der Wochen stand zwischen den schweißtreibenden Trainingseinheiten das nächste Testspiel an. Die Concorden begrüßten das Leipziger Team aus Lindenau, welches auf dem gleichen Liganiveau wie die Schenkenberger spielt. Die Gäste verbuchten den besseren Start, denn die Concorden offenbarten im Spielaufbau Probleme. Leichte Fehler im Paßspiel sowie in der Ballannahme ließen das Spiel stocken. Somit kamen die Gäste häufig in Ballbesitz was die Schwarz-Gelben immer wieder zum Verteidigen zwang. So hatten auch die Lindenauer die erste Möglichkeit zu verzeichnen als ein Distanzschuß nur knapp am Tor vorbei ging. Erstmals gefährlich zeigten sich die Concorden nach einer Viertelstunde. Mit Michael Reißig und Charlie Reichel verpassten jedoch gleich zwei Spieler eine gut getimte Flanke. Danach fingen sich die Schenkenberger und konnten das Geschehen in die gegnerische Hälfte verlagern. Beinahe hätte sich dies auch im Ergebnis niedergeschlagen, aber der Abseitspfiff des Schiedsrichters machte einen Strich durch die Rechnung. Ein 25-Meterknaller von Maxime Rinaldoni fand vom Gegner abgefälscht den Weg zu Florian Münnich der den Ball, wohl aus der verbotenen Zone, im Ziel unterbrachte. Insgesamt ging in einer mäßigen ersten Halbzeit von beiden Teams wenig Gefahr aus um in Führung zu gehen. Obwohl es kurz vor dem Halbzeitpfiff auf jeder Seite noch einmal interessant wurde. Zunächst bei den Gästen, als sie einen Kopfball an den Außenpfosten setzten. Und bei den Hausherren, als Charlie Reichel einen Ball abfing, seinem Bewacher davon lief und nur vom Keeper der Leipziger am Torerfolg gehindert wurde. Nach dem Seitenwechsel kamen die Lindenauer besser aus der Pause und markierten nach einem Konter das 0:1. Jetzt war die Marschroute der Gäste klar erkennbar, sie setzten auf schnelles Umschalten. Die Concorden hatten dadurch zwar mehr Ballbesitz, doch das Tempo, welches schon im ersten Durchgang nicht rühmlich war, ließ weiter nach. Machten sich hier die letzten Trainingseinheiten in den Beinen bemerkbar? Dennoch hatten die Concorden Chancen zum Ausgleich, ließen aber den unbedingten Willen vermissen. Anders die Lindenauer, die stets auf gute Kontermöglichkeiten warteten. Wie in der 83. Minute, als sie einen Gegenstoß mit einem trockenen sehenswerten Schuß aus 25 Metern ins Tor abschlossen. Marcus Henning zwischen den Posten war hier machtlos. Auch das letzte Tor des Tages bleib den Gästen vorbehalten. Einen erneuten Fehler im Spielaufbau der Concorden wußten sie mit einem Heber aus 35 Metern zu nutzten. Somit war der 0:3 Endstand perfekt und die Erkenntnis, daß solche Leistungen künftig nicht ausreichend sind.
(M.P.)


Testspiel 04.08.2018: TUS Leutzsch - Conc.Schenkenberg 1:2 (0:2)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Schulze; Welke (Perkuhn); Roos; Münnich(Reifenstein); Bachmann; Reichel; Schönbrodt (Jentzsch); Werner

Torschützen:
Werner; Schönberg

Bericht:
Zum vierten Vorbereitungsspiel fuhren die Concorden nach Leipzig Leutzsch. Gegen die TUS verlor man noch im Vorjahr empfindlich, sodaß eine Revanche angestrebt wurde. Zunächst waren die Schenkenberger jedoch zum Reagieren gezwungen. Die Leutzscher zeigten sich aktiv und beweglich, konnten die Gefahrzone aber nicht erreichen. Womit sich das Geschehen zwischen den Strafträumen abspielte. In der zehnten Spielminute nahm die Begegnung eine entscheidende Wende, denn als ein Leipziger Spieler den Platz verletzungsbedingt verlassen mußte, waren die Gastgeber folgend in Unterzahl. Das personelle Übergewicht nutzten die Concorden und näherten so immer häufiger dem Tor. Die erste zaghafte Möglichkeit besaß hier Fritz Schönbrodt als er einen Kopfball, allerdings zu schwach, Richtung Ziel brachte. Trotz weniger Spielanteile versuchten die Leutzscher die Räume eng zu halten, um gelegentlich Nadelstiche zu setzten. Dies gelang ihnen nach 14 Minuten, als eine flache Eingabe von Links einen Abnehmer vor dem Kasten der Concorden fand, der Abschluß jedoch neben dem rechten Pfosten im Toraus landete. Nur eine Minute später zeigten die Concorden wie es besser geht. Die weit aufgerückten Leutzscher verloren in der Vorwärtsbewegung das Spielgerät, was Charlie Reichel blitzschnell nutzte um mit einem Steilpass Oliver Werner auf die Reise zu schicken. Der Kreisliga Torjäger der letzten Saison enteilte seinem Bewacher und behielt im Duell mit dem Keeper die Nerven, und netzte zum 1:0 ein. Weiter beherrschten die Schenkenberger die Begegnung ohne zu brillieren. Fehlendes Tempo ließ die Partie zum Sommerfußball mutieren. Gelungene Aktionen konnten nur gelegentlich quittiert werden, dabei blieb man im Abschluß unkonzentriert und unentschlossen. Trotzdessen gelang den Concorden in der 35.Minute der zweite Treffer. 18 Metern vor dem Tor fasste sich Yannick Schönberg ein Herz und zog einfach einmal ab, konnte der erste Schuß noch abgewehrt werden, fand der Nachschuß den Weg in die Maschen. Mit diesem 2:0 und dem Auftrag für etwas mehr Engagement im zweiten Durchgang wechselte man die Seiten. Und der zweite Abschnitt begann verheißungsvoll. Mit Geschwindigkeit wurde nun vornehmlich über die linke Seite Druck ausgeübt. Quasi im Minutentakt konnten nun Chancen notiert werden, doch so gut die Möglichkeiten erspielt wurden, so nachlässig wurden sie dann vergeben. Der rasante der Beginn nach der Pause verschwand danach ebenso schnell, wie er gekommen war. War dies vielleicht dem kraftraubendem Training geschuldet, oder war man sich dem Sieg zu sicher? Denn Kraftlos, ohne Dynamik und mit einer hohen Fehlpassquote setzte sich das Spiel fort. So plätscherte das Spiel so dahin und man spürte, dass sich die Nachlässigkeit rächen könnte. Eine viertel Stunde vor dem Abpfiff war es dann auch Gewissheit, denn mit ihrem dritten Torschuß markierten die Leutzscher Kicker den Anschlußtreffer. Das es am Ende dennoch etwas mit der Revanche der letzten Saison wurde, hatte man auch dem Unvermögen der Gastgeber zu verdanken. Denn als in der 86. Minute ein Spieler allein auf den Schenkenberger Kasten zulief, scheiterte er letztendlich an Marcus Henning.
(M.P.)


Testspiel 01.08.2018: SG Ramsin - Conc.Schenkenberg 1:1 (0:1)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Pohl; Schulze; Luther; Huth; Roos; Münnich; Bachmann; Reichel; Tynchenko (Reifenstein); Schönbrodt

Torschützen:
Tynchenko

Bericht:
Das nächste Testspiel der Ersten stand unter der Woche in Ramsin, Sachsen Anhalt, an. Arbeits-, und Urlaubsbedingt fehlten den Schenkenberger Trainern eine Reihe an Spielern, sodaß nur ein Wechsler auf der Reservebank Platz nahm. Beide Mannschaften begannen sehr aktiv ohne sich vor dem gegnerischen Tor zu zeigen. Die Räume waren gut aufgeteilt, und die Verschiebung funktionierte horizontal wie vertikal in beiden Teams. Nach acht Minuten näherten sich dann die Concorden dem Tor zum ersten Mal, als Sascha Tynchenko an der Strafraumkante die Eingabe von Fritz Schönbrodt jedoch nicht richtig erwischte. Mit dieser Szene wurde das Spiel, auch von Seiten der Gastgeber, auf Angriff gestellt. Denn in der 10. Minute sorgten die Ramsiner für Gefahr, als eine Flanke von Links gerade noch von der Verteidigung entschärft werden konnte. Doch kurz darauf setzten die Schenkenberger ein Zeichen. Charlie Reichel wurde aus dem Mittelfeld klug eingesetzt, wonach er seinen Gegenspieler stehen ließ um zentral Sascha Tynchenko zu bedienen. Der Routinier bewies Auge und Schußtechnik indem er aus 14m die Führung markierte. Aber keine 120 Sekunden später brannte es im Schenkenberger Strafraum nach einem Eckball der Gastgeber, doch nach einem kurzen Durcheinander konnte die Not gebannt werden. In Folge kamen aber die Concorden gut in die Partie, sodaß die Einheimischen zum Hinterherlaufen gezwungen waren. Das Spielgerät lief gefällig durch die eigenen Reihen, doch der Vorsprung bleib nach verpassten Möglichkeiten knapp. Beispielsweise in der 18.Spielminute, als Tobias Pohl den Ball per Kopf nicht richtig platziert bekam oder in Minute 22, als Charlie Reichel erneut mit dem Kopf zur Stelle war, aber auch hier erfolglos blieb. Nach einer halben Stunde machte sich erstmals das anstrengende Training der letzten Wochen bemerkbar. Die Abstände wurden nun größer wodurch zeitweise der Zugriff fehlte. Doch mit Kampf und Einsatzbereitschaft konnten dies korrigiert werden, womit sich den Gastgebern keine nennenswerte Chance bot. Anders bei den Schenkenbergern. Erst in Persona von Fritz Schönbrodt, der im Strafraum den Querpass auf Charlie Reichel bevorzugte, anstatt in Stürmermanier selbst den Erfolg zu suchen. Danach, kurz vor der Pause, wo sich André Luther energisch Richtung Mittellinie setzte um in der Zentrale Fritz Schönbrodt zu bedienen, der das Spielgerät für Daniel Roos auflegte, dessen Schuß für den Keeper jedoch zu klären war. So ging es mit einer 1:0 Führung zur Halbzeitpause. Nach dem Seitentausch stellten die Concorden Taktisch um, womit die Sachsen Anhalter sichtlich Probleme hatten. Folglich sah man die besten 20 Minuten des Spiels, als die Concorden ein ordentliches Pressing zeigten. Unaufhörlich wurde der Ramsiner Kasten anvisiert. Die Schenkenberger sorgte dafür, daß sich die Gastgeber nur gelegentlich befreien konnten. Bereits nach 2 Minuten sorgte ein Pass von Charlie Reichel auf Fritz Schönbrodt für Gefahr, doch der Empfänger verpasste den Ball knapp. Wiederum nur 2 Minuten später wurde erneut Fritz Schönbrodt in Szene gesetzt, aber sein Schußversuch mit dem schwächeren Fuß landete neben dem Ziel. Zu diesem Zeitpunkt verpassten die Concorden den Vorsprung auszubauen. Denn auch ein Versuch von Daniel Roos aus 16 Metern, nach einem sehenswerten Angriff, verpuffte. Mit einem Schlag und einer Aktion waren dann aber diese ersten 20 Minuten nutzlos. Denn der Ausgleichstreffer der Gastgeber fiel aus heiterem Himmel. Ein in den Strafraum gespielter Ball konnte nicht verteidigt werden, sodaß ein Spieler der Ramsiner aus Nahdistanz nur einschieben mußte. Danach war etwas Sand im Getriebe der Concorden, die nun jeden Muskel zu spüren schienen, sodaß jeder Schritt schwer fiel. Somit bekamen die Gastgeber ihre besten 10 Minuten des Spiels. Doch wie schon im ersten Durchgang zeigten die Schenkenberger Einsatzbereitschaft und konnten so ernsthafte Chancen vermeiden. Im Gegenteil. Nach dieser Phase setzten die Schenkenberger punktuell die besseren Akzente vor dem Tor. So nach 75 Minuten, als der gut aufgelegte Keeper der Ramsiner eine Doppelchance von Sascha Tynchenko vereitelte. Oder fast mit dem Schlußpfiff, als ein Steckpass von André Luther nur knapp einen Abnehmer verpasste. So endete das Testspiel etwas unglücklich 1:1, wobei unglücklich ob der Bedeutung des Ergebnisses in den Hintergrund rückt.
(M.P.)


Testspiel 28.07.2018: Radefelder SV 90 - Conc.Schenkenberg 4:1 (3:0)

Aufstellung:
Henning; Perkuhn; Pohl; Luther; Huth; Roos; Posdzich(Bachmann); Reißig (Hempel); Werner; Schulze (Tynchenko); Schönbrodt (Welke)

Torschützen:
Werner

Bericht:
34°C, das sonnige Wetter lud eigentlich zum Badengehen ein. Doch die erste Männermannschaft der Concorden lief zum Testspiel beim Landesklassevertreter Radefelder SV aufs Fußballfeld. Nach dem deutlichen Sieg im letzten Testspiel, erwartete die Schenkenberger mit den Randleipzigern ein anderes Kaliber. Nachdem die Schenkenberger schon bei der Erwärmung Dirk Forstmeier, einen der zwei Torleute, mit einem ausgekugeltem Finger verloren. Verletzte sich bereits nach vier Minuten Defensivspieler Franz Posdzich, und mußte ersetzt werden. Das machte die Sache nicht gerade einfacher, was auch gleich zu Beginn deutlich wurde. Die Gastgeber machten mächtig Druck und ließen die Concorden sich gar nicht sortieren. Und bereits nach sieben Minuten sollte sich diese Drangphase auszahlen. Ein Freistoß, wenn auch zweifelhaft, aus 17m fand den Weg an der Mauer vorbei ins Tor. Dies ließ Schlimmes erahnen. Doch fortan steigerten sich die Schenkenberger. Die Laufwege wurden besser, die Zweikämpfe wurden angenommen und der Mut in eigene Aktionen stieg. Aber die Radefelder, eine Woche länger in der Vorbereitung, zeigten ihr spielerisches Potential. So konnte Marcus Henning, im Tor der Concorden, nach 11 Minuten eine Chance in starker Manier vereiteln, als ein Spieler nach einem Steckpass aus dem Mittelfeld allein auf ihn zulief. Gelegentliche Entlastungsangriffe der Schenkenberger brachten zwar noch keine Torgefahr, verlagerten aber das Spiel aus der Defensive. Gerade als man etwas mitspielte nutzten die Gastgeber einen Stellungsfehler in der Concordenabwehr. Lehrbuchreif setzten die Radefelder unter der Bedrängnis mittels Paß in die Schnittstelle der Abwehr einen Mitspieler in Szene, der sich die Chance allein vor dem Keeper nicht nehmen ließ. 2:0 nach 20 Minuten, Trinkpause. Danach zeigten sich die Schenkenbergern erneut verbessert, um nach 35 Minuten die ersten Torchance zu vermelden. Ein schöner Spielzug aus dem Mittelfeld erreichte Michael Reißig, der eine Flanke gut platzierte, aber Oliver Werner etwas zu spät erreichte. Kurz darauf waren die Gastgeber wieder am Zug. Auf dieser Seite erreichte die Flanke aber seinen Adressaten, doch der fand seinem Meister zwischen den Schenkenberger Pfosten. Erneut konnte sich Marcus Henning mit einer Glanztat auszeichnen. Danach hatte aber auch der Radefelder Schlußmann seine Aktion, als er die Möglichkeit von Oliver Werner vereitelte, welcher der Radefelder Abwehr entwischte. Gerade in dieser kleinen Drangphase der Concorden nutzten die Gastgeber einen Fehler in der Vorwärtsbewegung zum Kontern. Gleich mit fünf Spielern überrannten sie die aufgerückte Abwehr der Schenkenberger und stellten den 3:0 Halbzeitstand her. Nach dem Seitentausch wechselten die Radefelder sieben frische Kräfte ein. Aber die Concorden stellten sich gut darauf ein und zeigten sich weiter stabil. Dazu wurde man in den Offensivaktionen immer mutiger. Doch die Radefelder zeigten sich wieder effektiv. Mit ihrer ersten Möglichkeit im zweiten Durchgang, nach 53 Minuten, konnten sie auf 4:0 erhöhen, auch wenn der Treffer sehr abseitsverdächtig war. Aber die Moral der Schenkenberger stimmte, denn kein Spieler ließ sich hängen. Es wurde um jeden Ball gekämpft und versucht selbst Gefahr zu erzeugen. So konnte man nach und nach Gleichwertigkeit erreichen. In der 59. Minute wurde dieser Aufwand auch belohnt. Ein Abschlag erreichte den eingewechselten Sascha Tynchenko, der das Spielgerät behauptete und lupenrein auf Oliver Werner passte. Mit guter Schußtechnik konnte dieser dann auf 4:1 verkürzen. Auch folgend blieben die Concorden am Drücker. So setzte diesmal der Torschütze seinen Mitspieler Eric Huth in Szene der im Lauf in den Strafraum abgedrängt wurde, und so nur das Außennetz traf. Aber auch die Spieler der Radefelder wollten sich ihrem Trainer zeigen. So verfehlte in der 75. Minute ein Kopfball nach einer Ecke nur knapp das Ziel und kurz vor dem Ende scheiterten sie aus Nahdistanz erneut am Schenkenberger Schlußmann. Dem Schenkenberger Verletzungspech nicht schon genug, mußte mit André Luther ein weiterer Defensivspieler kurz vor dem Abpfiff vom Feld. Nach 90 schweißtreibenden Minuten pfiff Schiri Mörschke beim Stande von 4:1 ab.
(M.P.)


Testspiel 21.07.2018: Concordia Schenkenberg - SV Aufbau Waldheim 9:1 (3:0)

Aufstellung:
Henning; Schönberg; Münnich; Luther; Perkuhn; Roos; Rinaldoni; Posdzich; Schulze; Reißig; Werner
beim Gegner: Hempel; Reifenstein; Forstmeier

Torschützen:
3x Schulze; 2x Werner;2x Rinaldoni Posdzich; Reißig

Bericht:
Nach der ersten Woche der Saisonvorbereitung stand bereits ein Testspiel auf dem Terminplan. Der Kreisligist (Muldental/Leipziger Land) SV Aufbau Waldheim war zu Gast in Schenkenberg. Leider waren die Gäste nach einer Autopanne nicht vollzählig, sodaß drei Akteure der Concorden aushelfen mußten. Die Reihen der Schenkberger waren urlaubsbedingt aber auch noch sehr lichte, wonach die Reservebank zu diesem Spiel unbesetzt blieb. Nach dem Anpfiff durch Schiedsrichter Wüste nahmen die ehrgeizigen Concorden sofort das Zepter des Handelns an sich. Auch wenn es verständlicher Weise noch an Tempo und Handlungsschnelligkeit fehlte, wurde zeitig der Klassenunterschied sichtbar. So ließ auch der Führungstreffer nicht lang auf sich warten. Sieben Minuten waren erst vorüber als der Goalgetter der Vorsaison René Schulze wieder zuschlug. Nur weitere sieben Minuten dauerte es als Neuzugang Oliver Werner seinen Torriecher unter Bewies stellte und auf 2:0 erhöhte. In einigen Spielzügen konnte man bereits erkennen, welche Möglichkeiten in der Mannschaft stecken. Daß noch nicht jeder Laufweg, jeder Pass oder so manche Kombination stimmte, ist ob des Zeitpunktes der Vorbereitung selbsterklärend. An Einsatzbereitschaft ließ es aber kein Spieler fehlen. Bis zur Halbzeitpause konnte René Schulze noch einen Treffer beisteuern, sodaß es nach 45 Minuten standesgemäß 3:0 stand. Eine taktische Umstellung nach dem Seitenwechsel sollte das Offensivspiel der Concorden noch mehr ankurbeln. Jetzt wurden die Gäste zeitiger attackiert woraus bereits nach 120 Sekunden das 4:0 resultierte. Franz Posdzich, ein Zugang aus der eigenen A-Jugend, platzierte sich hier in der Torschützenliste. Apropos A-Jugend. Neben Franz Posdzich gab Yannick Schönberg sein Debüt im Männerdress. Beide wurden gut in das Team integriert und konnten durch ihren Mut und Unbekümmertheit gute Akzente setzten. Daß die Gäste in der 57. Spielminute zum Anschlußtreffer kamen, war einem schönen Angriff geschuldet. Ein Pass in die Schnittstellen der Schenkenberger Abwehr erreichte Sascha Hempel, ebenfalls aus der A-Jugend und heute im Dienste der Waldheimer, der in Stürmermanier erfolgreich abschloß. Nach einer Stunde Spielzeit machte sich dann die erste Trainingswoche in den Körpern der Spieler bemerkbar, nun waren schwindende Kräfte unübersehbar. An Einsatzbereitschaft und Willen ließen sie es aber nicht missen. Da aber die Gäste dem mehr Tribut zollen mußten, bekamen die Concorden ab der 75. Minute die sogenannte zweite Luft. Denn nun wurden die Waldheimer zum Spielball der Concorden. Fast im Minutentakt schlug es bis zum 9:1 im Kasten der Gäste ein. Als Torschützen konnten sich Michael Reißig einmal, Maxime Rinaldoni doppelt und zum wiederholten Male Oliver Werner und René Schulze freuen. Ohne das Spiel überzubewerten, war es ein guter Start in die Saisonvorbereitung.
(M.P.)